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1989 - 1991 BAD ENGLISH
Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafft es John Waite schließlich,
Don Grierson von Epic zu
überzeugen und beginnt, sich nach geeigneten Musikern umzusehen. Seine Idee
nimmt Gestalt an in Form von
Jonathan Cain (2. von rechts), John´s früherem Band-Kollegen, der
nach dem Bruch der BABYS ´81 Gregg Rolie bei der legendären
Auch
Jonathan, zu dieser Zeit mit Michael Bolton unterwegs,
scheint vor einem musikalischen Wendepunkt zu stehen.
„Er war ziemlich down, als wir uns trafen“, sagt John später. „Mit Journey lief es nicht
besonders.“ John erzählt ihm von seinem Vorhaben und die Beiden machen ein paar
Probeaufnahmen. FULL CIRCLE
wird als Bandname in Erwägung gezogen, jedoch auch rasch wieder verworfen.
John und Jonathan fürchten, die symbolische Bedeutung des Namens würde zu sehr auf die
BABYS abzielen. Der Name BAD ENGLISH entsteht eher zufällig aus einer Spielregel aus dem Pool heraus,
einer Abweichung des Billard. Jonathan Cain ist der Urheber der Idee und BAD ENGLISH war geboren.
Der Name zumindest. Die Band als Solche ist auf bestem Wege, nachzuziehen.
Jonathan setzt sich mit einem weiteren Ex-BABY - kein geringerer als
Ricky Phillips (im Bild links) - in Verbindung und mit
Neil Schon (Mitte),
einst
Santana, und schließlich und endlich Mitbegründer und bis dato
auch noch
Doch ganz so einfach ist es nicht. Neil arbeitet an einem Solo-Projekt, dass er erst zu Ende
bringen will.
Inzwischen hat Neil Schon sein Projekt zu Ende gebracht und stimmt schließlich zu.
Da es
auch noch keinen Drummer gibt, bringt er den bis dahin noch weitgehend
unbekannten Deen Castronovo (rechts) aus Oregon ins Spiel.
Deen, vormals Drummer der Wild
Dogs kann zwar keine ganz so bewegte Vergangenheit vorweisen wie seine
potentiellen, neuen Kollegen, doch hat er bis dahin mit namhaften Koryphäen
zusammengearbeitet, wie Tony MacAlpine,
Marty Friedman,
Jason Becker (die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, vorher wie nachher…)
und nicht zuletzt mit Neil Schon auf dessen - durchweg positiv bewerteten -
Album Late Nite
(photo unten), welches der
Grund für die Verzögerung gewesen war.
Und kaum sitzt Deen am Schlagzeug („Mann, ich war vielleicht nervös!“), hat er
auch schon fast
gewonnen.
Man bittet sich noch ein paar Tage Bedenkzeit aus, doch keiner der übrigen geladenen Drummer
kann Deen das Wasser reichen. |