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1980 - THE BABYS - ON THE EDGE
Ihr fünftes
Album „On The Edge“ entsteht während einer ausgiebigen Tournee durch die USA, („Unsere besten Shows“)
bei der die BABYS für Journey das Programm eröffnen. „On
The Edge“ erscheint im
Oktober und knapp drei Jahre nach den ersten Zwistigkeiten ziehen wieder dunkle
Wolken über ihren Häuptern auf.
Rückblickend auf deren fünftes Album hat John nicht viel Positives zu berichten.
„Es war ein einziges Chaos“, sagt er. „Wir waren erledigt. Zwei Jahre lang waren
wir auf Tour. Erst, um ‚Head First’ zu promoten, dann ‚Union Jacks’. Als wir
zurückkamen, waren wir ausgebrannt. Es steckte der Wurm drin. Es war wie… zuviel Zeit
zusammen im Erneut gibt es Besetzungsprobleme.
Jonathan Cain ist nur noch mit halbem Herzen dabei.
„Jonathan war bereits zu Journey
(Bild unten, links übrigens
Neil Schon) gewechselt und keiner in der Band wusste es“, sagt John.
„Er hat niemandem etwas gesagt. Bei den Aufnahmen zu ‚On the Edge’ arbeiteten wir die meiste Zeit ohne Keyboards.
Jonathan ließ sich hin und wieder blicken, spielte seine Parts und ging wieder.“ „Es lag in der Luft, dass es nicht mehr lange gut gehen würde. Ich
sage nicht, dass es seine
Schuld war. Um wirklich
ganz ehrlich zu sein - ich denke, wir alle waren einander überdrüssig.“
Die Aufnahmen
verlaufen dementsprechend. Die BABYS arbeiten rund um die Uhr, haben
zwischendurch immer wieder
Auftritte, um sich dann wieder in die Arbeit im Studio zu stürzen. John erinnert
sich, drei Tage lang nicht geschlafen zu
haben. „Ich glaube nicht, dass ich jemals in meinem Leben so müde gewesen bin…“ Yesterday´s Heroes... Doch eine
Tournee steht noch an. John: „Ich war am Ende. Ich hatte Heimweh und ich
vermisste meine Freundin. Ich war fest entschlossen, mit dem Schiff von New York
nach England zu fahren. Mit dem Schiff!“ John lacht. „Im Winter! Und es war
Weihnachten! Ich denke, es dürfte ziemlich schwierig sein, zu dieser Zeit den Atlantik
von New York nach Liverpool mit dem Schiff zu überqueren.“ |